Institut für Systemisches Arbeiten und Lebendiges Lernen
Das Grundkonzept: Systemisches Arbeiten und Themenzentrierte Interaktion
Durch die Verbindung der systemischen Arbeit mit der Themenzentrierten Interaktion (TZI) entsteht in einer Atmosphäre der gegenseitiger Wertschätzung ein lebendiger Lernprozess, in dem inhaltliches Lernen, Methoden üben, Fallarbeit und Selbsterfahrung eng miteinander verknüpft sind. Jede/r Teilnehmer/in durchläuft einen individuellen, ganzheitlichen und an der beruflichen Praxis orientierten Lern- und Entwicklungsweg, der eigene Bedürfnisse berücksichtigt sowie eigene Ressourcen und Grundbegabungen konsequent zur Ausbildung einer ganz persönlichen Beratungskompetenz nützt.
In der systemischen Arbeit geht es um die Zusammenschau eines ganzen Beziehungssystems in seiner komplexen, durch das Verhalten aller Beteiligten bestimmten Dynamik. Aus dem systemischen Bereich stammen eine Vielzahl sehr effizienter Methoden, um problematisch erlebte Verhaltensmuster und Beziehungsstrukturen auf eine Lösung hin in Fluss zu bringen. Von entscheidender Bedeutung ist es dabei, die Wirklichkeit auch als Konstrukt subjektiver Wahrnehmung - und damit veränderbar - zu erleben.
Die tiefenpsychologisch orientierte Themenzentrierte Interaktion (TZI) zeichnet sich durch ihre Verwurzelung in ethischen Grundsätzen aus. Die Achtung und Wertschätzung des Einzelnen in seiner Autonomie und in seiner Verbundenheit mit den Anderen und der Welt sind gleichwertig. Dabei betont die TZI besonders die Ganzheitlichkeit: sie nimmt den Menschen in all seinen Dimensionen ernst, also auch in seiner Körperlichkeit, mit seinen unbewussten Anteilen und seiner spirituellen Ausrichtung.